Leistungssteigerung GS 750

Fragen speziell zum Motor inkl. Vergaser, Auspuff und Elektrik
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www.ocw07.de
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Re: Leistungssteigerung GS 750

Beitrag von www.ocw07.de »

so nun ist es amtlich einer der Prüfer hat wohl keine Ahnung und dass eingetragen.
sh.Link ihr Fachleute

Wenn ich diese Rohre mal mit einer dym.wechsel. Biegespannung belaste bin ich doch sehr weit von der
vorhanden Spannung in den Rohren entfernt.
Berechnung nach (Catia V5 Fenite element) geht auch mit SolidWorks (Studentenversion)

Wenn der Schweißer natürlich nicht gut drauf war , dann nützt natürlich das beste Fahrwerk nichts wenn
die Schweißnähte reißen.

sh. Anzeige bei ebay Kleinanzeiger

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 0-305-5414
best regards Michael

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fish
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Re: Leistungssteigerung GS 750

Beitrag von fish »

gs 750: 63 ps
gsx 750: 69 oder 82 ps
gs 1000: 90 ps (hier das thema)

gewichtsunterschiede gibt es auch noch ...
äpfel mit birnen vergleichen bringt nichts.

ich fahre im übrigen auch einen gsxr 1100 motor im gs 1000 rahmen auf der renne. dieser ist allerdings an den entsprechenden stellen sinnvoll verstärkt und/oder versteift.

wie schon weiter oben geschrieben, habe ich schon von gebrochenen 750er rahmen gehört und gelesen, die größere/stärkere motorn verbaut hatten. von gs 1000 rahmen ist mir diesbezüglich nichts bekannt.

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ed44
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Re: Leistungssteigerung GS 750

Beitrag von ed44 »

fish hat geschrieben:
So 5. Apr 2020, 19:29
gs 750: 63 ps
gsx 750: 69 oder 82 ps
gs 1000: 90 ps
Die 63 PS Angabe der GS 750 waren evt. mehr der Versicherungsklasse geschuldet, über 63 PS wurde es da deutlich teurer.
Bei den Fahrleistungen "lag [die GS] in der Höchstgeschwindigkeit mit 198 km/h knapp vor der nominell neun PS stärkeren Honda (750 F2)". (Motorrad 06.2009). Dass die GSX nur mit 16 Ventilen und anderen Nockenwellen 30% mehr Leistung bringt, ist IMHO auch wenig plausibel; die 90 PS der 1000er schon.
Has jemand mal GS und GSX auf einen Leistungsprüfstand gefahren?

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Frank
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Re: Leistungssteigerung GS 750

Beitrag von Frank »

Es gab mal einen Vegleichstest in der MO, da wurden Z 650, CB 750 F und die GS 750 auf den Prüfstand getestet. Die GS 750 hatte 65 oder 66 PS am Hinterrad wenn ich mich recht erinnere.
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... auch im GS 400 Owner`s Club
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Kai vom Kaiserstuhl
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Re: Leistungssteigerung GS 750

Beitrag von Kai vom Kaiserstuhl »

Also, ich verstehe als Maschinenbauer die technischen Hintetgründe, aber ich verstehe nicht, woher irgendwer die Sicherheit nimmt eingerechnete Faktoren aufzubrauchen

Was ist die Höchstlasthäufigkeit der Suzuki-Entwickler gewesen?
Eingerechnete Sicherheit?
Belastungsfall dürfte der Laie maximal an der Gabel nachvollziehen können, welche Momente und Kräft ein welchem Rohr schlimmstenfalls anliegen können, weiss keiner. Ich las was von Knicklast. Die tritt bestenfalls an der Schwinge auf. Alles andere hat Biegebelastungen überlagert.


Aaaaber: ich bin auch sicher das die schon damals die nächste Motorengeneration leistungsmässig im Lastenheft berücksichtigt hatten.

Weil das aber alles keiner weiss, auch den Fahrstil von euch nicht, kann eigentlichbkaum ein TÜVler sowas freigeben wenns nicht im Rahmen einer Serienstreuung des Motors erwartbar wäre oder Maschinen mit gleichem Rahmen und stärkerem Motor bereits ab Werk gab. GS 750 und GS 1000 sind in dem Sinn nicht "gleich".

Grüßle,
Kai

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Frank
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Re: Leistungssteigerung GS 750

Beitrag von Frank »

Eugentlich verlief die Motorenentwicklung anders. Ursprünglich war der Motor auf 960ccm ausgelegt und wurde schon etwa 1971/72 entwickelt, verschwand aber zugunsten der RE 5 in der Schublade. Erst als sich das Desaster mit der RE 5 abzeichnete, sie war z.B. auf dem heimischen Markt nicht zulassungsfähig, und die Zulassung von Motorrädern mit mehr als 750ccm ab 1974 nicht mehr möglich, wurde er ab Januar 74 fertig entwickelt und auf 750ccm reduziert, um auf jeden Fall auf dem heimischen Markt zulassungsfähig zu sein. Suzuki war damals finanziell kurz vor dem Abgrund, die RE 5 hatte Millionen verschlungen. Der GS 1000 Motor wurde dann wieder auf den ursprünglichen Hubraum gebracht. Dies erklärt auch die identische Kurbelwellengeometrie bei beiden.
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Kai vom Kaiserstuhl
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Re: Leistungssteigerung GS 750

Beitrag von Kai vom Kaiserstuhl »

Hey Frank,

Danke, immer interessant sowas zu lernen.
Wusste ich nicht, dachte immer Suzuki wäre bei den Viertaktern und großen Motoren hinter den anderen angestanden.
Aber sie hatten dann wohl "nur" ein unfähiges Management :mrgreen:

Gruß,
Kai

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Frank
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Re: Leistungssteigerung GS 750

Beitrag von Frank »

Hallo, sagen wir einfach zu viel Glauben an den Fortschritt. Und der einmal eingeschlagene Weg wurde zu lang beibehalten. Es war damals ganz schön knapp.
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Prof
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Re: Leistungssteigerung GS 750

Beitrag von Prof »

Die RE5 ist ein schönes Moped, das sich hervorragend fahren lässt. Öl- und Spritverbrauch halten sich in Grenzen. Normale Fahrweise 6 bis 7 Liter ist für 1974 und über 60PS denk ich okay. Rotor-/Kettenschmierung nimmt sie sich 0,5 auf 1000km, der Verbrauch Motorenöl liegt bei 1,5 auf 1000km.
Allerdings ist sie mit ihrem Doppelregistervergaser sehr schwer abzustimmen. Der Übergang zwischen den verschiedenen Registern macht immer Probleme.
Und man braucht immer zwei Kerzen dabei. Wenn sie gejagt wird, brennt die 9er Kerze ab. Die 10er drin und gemütlich gondeln führt zu gnadenloser Verkoksung.
Trotzdem macht sie irrsinnig Spaß.
Grüße
Roland

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Martin
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Re: Leistungssteigerung GS 750

Beitrag von Martin »

da sich die Diskussion mehr und mehr von der eigentlichen Themenüberschrift entfernt, schließe ich das hier an dieser Stelle.
Grüße
Martin

Admin
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