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Restauration GS1000
Verfasst: Mi 5. Aug 2026, 19:04
von ReyFitz
Hallo Zusammen,
Wie bereits vor einigen Wochen in meiner Vorstellung erwähnt, möchte ich eine GS1000 nach langer Standzeit wieder reaktivieren.
Aktuell bin ich am Tank und Benzinhahn dran.
Hat jemand Erfahrung, welche Dichtscheiben man hier verwendet, wenn keine originalen vorhanden sind (Nummer 7 unter folgendem Link https://www.gs-classic.de/tipps/verg_14.htm)
Ich frage mich, ob man hier einfache Gummi Scheiben nehmen kann oder ob ich etwas bestimmtes beachten muss.
Vielleicht hatte ja jemand schon die gleiche Frage gehabt und eine Lösung gefunden.
Liebe Grüße
Re: Restauration GS1000
Verfasst: Mi 5. Aug 2026, 19:45
von Hias
Servus,
ich hab vor langen Jahren mal Gummischeiben (normale) genommen, die sind richtig aufgequollen und dann so "schmierig", also Versuch gescheitert.
Habe dann aus dem Hydraulikbau so Kupferringe mit "einlaminierten" Gummi genommen (für 3 GS`n), die sind alle dicht!
Hias
Re: Restauration GS1000
Verfasst: Do 6. Aug 2026, 08:01
von ReyFitz
Hias hat geschrieben: Mi 5. Aug 2026, 19:45
Servus,
ich hab vor langen Jahren mal Gummischeiben (normale) genommen, die sind richtig aufgequollen und dann so "schmierig", also Versuch gescheitert.
Habe dann aus dem Hydraulikbau so Kupferringe mit "einlaminierten" Gummi genommen (für 3 GS`n), die sind alle dicht!
Hias
Vielen Dank für den Tipp! Dann mache ich mich mal in die Richtung schlau und versuche solche Scheiben zu besorgen.
Re: Restauration GS1000
Verfasst: Do 6. Aug 2026, 08:54
von icebird1961
Außer den -in UK noch erhältlichen /wie die Kollegen schreiben: dowty washer googlen -originalen Gummi-Dichtungs-Scheiben kann
man auch das legendäre CURIL T Grün (nicht das rote gegen Öl ! ) aus der Tube (gibt’s glaub ich auch bei LOUIS) zum Abdichten nehmen -
das ist 100 % Benzinfest dichtet absolut sauber /damit habe ich mehrere Benzinhähne gesetzt /Null Probleme in all den Jahren -guess how I know

Re: Restauration GS1000
Verfasst: Do 6. Aug 2026, 10:46
von Jan_GT550
Gib mal in Google den Suchbegriff "dowty washer" ein, dann erhältst Du die Art Dichtringe, die Du suchst.
Ich habe an diversen Motorradtanks damit die besten Erfahrungen gemacht.
Re: Restauration GS1000
Verfasst: Do 6. Aug 2026, 10:49
von Jan_GT550
Jan_GT550 hat geschrieben: Do 6. Aug 2026, 10:46"dowty washer"
...läuft im deutschen Sprachraum auch unter "
Usit-Ring".
Re: Restauration GS1000
Verfasst: Do 6. Aug 2026, 12:42
von Manfred
Re: Restauration GS1000
Verfasst: Do 6. Aug 2026, 21:44
von tobi
Ich hatte Fiber Unterlegscheiben drin, einfach weil einer der vielen Vorbesitzer mal welche verbaut hatte.
Sowas da
https://www.ebay.de/itm/318047019941?_u ... c6JnVnBm5y
Kam ich einfach dran und gleiches gegen gleiches tauschen machte ja sinn. Waren die zeiten vor dem Internet....
Mit den usit ringen macht man aber auch nix falsch
Tobias
Re: Restauration GS1000
Verfasst: Fr 7. Aug 2026, 08:03
von ReyFitz
Hi zusammen,
ihr seid echt super, vielen Dank für die zahlreichen Tipps!
Habe gestern tatsächlich bei einer Werkstatt in der Nähe noch die originalen Suzuki Scheiben bekommen (Danke für den Hinweis @Manfred).
Werde den neuen Benzinhan am Wochenende damit mal montieren und hoffen, dass alles dicht hält.
Hier mal ein Bild der Suzuki, bevor sie "zerlegt" wurde
IMG_1310.jpg
Re: Restauration GS1000
Verfasst: Di 11. Aug 2026, 09:43
von ReyFitz
Hallo zusammen,
wollte ein kleines Update geben, dass es mit den Scheiben von Suzuki (Art.Nr. 09168-06023) perfekt funktioniert hat und alles dicht ist.
Vielen Dank nochmals an diese Stelle!
Als nächstes steht der Einbau der Vergaserbatterie an und dann hoffentlich bald der erste Startversuch.
Nachdem ich den Vergaser zerlegt, gereinigt und mit neuen Dichtungen (Schwimmerventile sahen noch sehr gut aus, keine Kerben o.ä.) wieder zusammengebaut habe, habe ich mittels Hilfstank mal die Vergaser geflutet. Hält alles dicht. Sobald ich jedoch etwas an der Batterie schüttele, läuft ab und zu für ca 1-2 sek. Sprit aus den Überläufen, bevor die Nadelventile wieder ihren Dienst verrichten.
Seht ihr das als normal an, oder wäre das Risiko zu hoch, dass dies im Betrieb auch ständig passieren wird?
Bin ein wenig ratlos, da mir hier die Erfahrung fehlt. Die Schwimmer habe ich jedenfalls nach Vorgabe auf 24mm eingestellt, bzw. die waren noch so eingestellt (gemessen mit der gekippten Methode nach
https://www.gs-classic.de/tipps/verg_19.htm)
Besten Gruß